Samstag, 22. September 2007
Venus.
glasaugebill, 21:27h
Die Gelegenheit der freien Zeit, die mir das Wochenende liefert möchte ich nutzen, um endlich wieder Gedanken in die unendlichen Verkabelungen des Internets zu streuen. Auf meinem Bett liegend und von Jazzmusik beschleiert kann ich aus dem Fenster und dann auf den klaren , bläulich- weißen Himmel blicken. Diese Bild vernetzt mit meiner momentanen Müdigkeit lässt mich die heutigen Morgenstunden reflektieren. Um sechs Uhr aufgestanden sollte ein Blick in die Sterne geworfen werden, die Venus stand auf dem Programm. Der Aussicht war phänomenal, so dass das Scheibchen ihrem Ruf als Liebesgöttin allemal gerecht wird. Zart und fein tanzte die kleine Sichel über den Okularauszug meines Teleskops. Nur zu schade, dass die von mir konzipierte Technik beim Fotografieren dieses Kleinods versagte. Inzwischen habe ich meine Vorgehensweise geändert, was mir morgen noch einmal ein frühes Aufstehen beschert. Wahrscheinlich wird es nichts nützen, die schönsten Bilder spielen sich sowieso jenseits aller Materialität, in unseren Erinnerungen ab. Hier genießen wir die Möglichkeit des Manipulierens, die unserer Fantasie Türen in bodenlose Räume mit kolorierten Wänden öffnet. Hier haben wir die Freiheit, mit den einfallenden Sonnenstrahlen zu tänzeln und nachts den Mond zu bewundern.
Dabei ist Freiheit ein so verträumtes Wort, dass wir gar nicht wissen, wie wir es richtig definieren. Wir jagen ihr hinterher, wie eine räudige Katze einer kleinen Fliege und können sie doch nicht fassen, und können bei näherer Grübelei nicht einmal genau sagen, was wir eigentlich genau suchen. Dabei geben wir auf der Reise so viel auf, dass wir ganz vergessen, dass glücklich sein alleine schon Freiheit der Seele bedeutet. Wer kann das Glück zurück geben, wenn man es einmal mit dem Besen vor die Tür gefegt hat? Ich kann es nicht. Ich kann mir nur die Venus durch mein winziges Fernrohr anschauen, und sehen, dass die Göttin der Liebe vor Glück auf und nieder tanzt.
Dabei ist Freiheit ein so verträumtes Wort, dass wir gar nicht wissen, wie wir es richtig definieren. Wir jagen ihr hinterher, wie eine räudige Katze einer kleinen Fliege und können sie doch nicht fassen, und können bei näherer Grübelei nicht einmal genau sagen, was wir eigentlich genau suchen. Dabei geben wir auf der Reise so viel auf, dass wir ganz vergessen, dass glücklich sein alleine schon Freiheit der Seele bedeutet. Wer kann das Glück zurück geben, wenn man es einmal mit dem Besen vor die Tür gefegt hat? Ich kann es nicht. Ich kann mir nur die Venus durch mein winziges Fernrohr anschauen, und sehen, dass die Göttin der Liebe vor Glück auf und nieder tanzt.
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