Samstag, 22. September 2007
Kellerwelten.
Von oben werfen dicke Wänste Schatten
Im greisen Licht entfernter Sonnenstrahlen.
Und mit den abgeschlafften Mäulern mahlen
die faulen Zähne ohne zu ermatten.

Im Keller malträtieren sich die Ratten
Wo magre Kater mit dem Dasein prahlen
Vor Streunerkatzen die sie gut bezahlen
Um zügellos im Rausch was zu begatten.

Zum Hohen fliegen nur die kecken Spatzen
Wo Geieraugen lange kreise ziehen
Die schon auf ihren tiefen Absturz lauern.

Wenn spät am Abend all die fetten Fratzen
In ihre warmen Wolkenschlösser fliehen
Ist kaum mehr Zeit die Welt noch zu bedauern.

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du hast es aber mit den sonetten... und das in der zeit, in der alle IRGENDWIE lyrik machen.

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Ja, manchmal ist anders sein auch eine Form der Normalität...

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